Schwalbenmühle

Die Geschichte der Schwalbenmühle

Die Schwalbenmühle oder auch als „Betzenmühle“ bekannt wurde im Jahre 1790 vom damaligen Besitzer Johann Josef Betz als Ölmühle errichtet. Ab Anfang das 19. Jahrhundert ging die Mühle in den Besitz der Familie Dahlem über. Der Betrieb wurde in deren Betrieb zu einer Getreidemühle erweitert. Bis zum Jahre 1912 wurde die Leistungsfähigkeit durch den Einsatz von einer Dampfmaschine erhöht. Ab März 1912 ging der Betrieb erst in Pachtverhältnis und ab 1916 in den Besitz vom Georg Friedrich Pfeiffer über. Durch große Umbauarbeiten bei denen das Wasserrad und die Dampfkraft durch 2 Turbinen und einem Dieselmotor ersetzt wurden, wurde die Leistungsfähigkeit auf 10 Tonnen pro Tag erhöht. In Verbindung mit einem völligen Neubau, der im Jahre 1950 durchgeführt wurde, sind mondernste Vermahlungsmaschinen eingebaut worden. Die Maschinen stellen  zu dieser Zeit die modernste Technik dar.

Am 27.03.1972 schrieb das Aschaffenburger Volksblatt „Schwalbenmühle wich Stadtentwicklung – Am Samstagnachmittag waren viele Schaulustige Zeugen der schwierigen Sprengung“. An diesem Tag wurden das 17 Meter Gebäude der Schwalbenmühle mit 14kg Sprengstoff und unter den Augen von vielen Zuschauern gesprengt. Die Schwalbenmühle wich einem neuen Gewerbegebiet und spätestens mit dem ersten Spartenstich war die Schwalbenmühle Geschichte.

Im Jahre 1981 sollte die Geschichte der Schwalbenmühle weitergehen. Die beiden Dämmer Kegelvereine „Dreieck“ und „Bahnfrei“ beschießen den Bau des Kegelzentrums. Mit der Grundsteinlegung am 07.11.1981 und vielen freiwilligen tausenden Arbeitsstunden wurde die mühevolle Bauzeit am 04.08.1982 beendet. Mit der Einweihung und einer feierlichen Einweihung wurde das Kegelzentum eröffnet und der Öffentlichkeit zur Benutzung zur Verfügung gestellt. Im Kegelzentrum fand man seit Beginn die Gaststätte oder jetzt das Wirtshaus „Schwalbenmühle“.